Sensible Unterlagen mit KI bearbeitenKI: Eigene und vertrauliche Daten nutzen
Dieses Seminar zeigt, wie Betriebe vertrauliche Unterlagen mit KI bearbeiten, ohne sensible Inhalte preiszugeben. Im Mittelpunkt steht ein praktischer Weg, Dokumente vor der KI-Nutzung zu anonymisieren und die Antwort danach wieder zurückzuwandeln. Ergänzend wird der zweite Weg gezeigt, eigene Daten über einen internen Assistenten nutzbar zu machen.
Sie lernen im Seminar den Ablauf des Anonymisierens, Zurückwandelns und der KI-Nutzung. Es wird dabei der Unterschied zwischen Pseudonymisierung und echter Anonymisierung sowie die rechtliche Bedeutung erklärt. Im Anschluss werden Sie einschätzen können, wann sich stattdessen ein interner Assistent auf den eigenen Daten lohnt.
Zielgruppe:
Alle, die KI nutzen und gleichzeitig den Datenschutz beachten möchten (müssen)
Inhalte:
Das Problem:
- Vertrauliche Inhalte in Angeboten, Verträgen sowie Konstruktions- und Kundendaten
- Warum kostenlose KI-Tools für solche Inhalte kritisch sind
Der Weg über Anonymisierung:
- Sensible Begriffe vor dem Hochladen durch Platzhalter ersetzen
- Ablauf in drei Schritten: anonymisieren, in die KI geben, Antwort zurückwandeln
- Unterstützte Inhalte wie Word, Excel, PowerPoint, PDF und Text
- Für jede Anonymisierung ein eigener Schlüssel, nachvollziehbar über eine Historie
Live-Demonstration
Recht und Grenzen:
- Pseudonymisierung ist nicht Anonymisierung
- Restrisiko bei Namen im Nebensatz und identifizierenden Faktenkombinationen
Der andere Weg, interne Assistenten:
- Eigene Daten über einen internen Assistenten nutzbar machen
- Abwägung zwischen Business-Cloud mit Vertrag und lokalem Modell
- Realistische Einordnung von Aufwand und Nutzen für kleine Betriebe
Abschluss: Entscheidungshilfe, welcher Weg zum eigenen Betrieb passt
Ort:
Akademie der Handwerkskammer Düsseldorf